
Zahnärzte finden Sie ab sofort separat unter Ärzte für Zahnmedizin.
Ärzte und Gesundheit
Wildensteiner Str. 32
M17, 21, 27, 37 S-Bahnhof Berlin-Karlshorst bzw. Treskowallee/Ehrlichstraße
Der Begriff ?Osteopathie? wurde von dem amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts geprägt. Die Prinzipien und viele Handgriffe stammen aus der Volksmedizin, sind den Menschen seit Jahrtausenden bekannt und wurden von Generation zu Generation weitergegeben und weiterentwickelt. Die Osteopathische Medizin umfasst manuelle Untersuchungs- und Behandlungstechniken, die es ermöglichen, alle beweglichen Strukturen des Körpers mit bestimmten Handgriffen zu untersuchen sowie Bewegungs- und andere Funktionsstörungen zu behandeln.
Dabei werden Gelenke, Muskeln, Bindegewebsstrukturen (z. B. Faszien), innere Organe, der Schädel, die Hirn- und Rückenmarkshäute, das Nervensystem und andere Strukturen mit einbezogen. Es handelt sich um ein den ganzen Menschen umfassendes Konzept mit Beachtung der Zusammenhänge zwischen den genannten Strukturen und deren Verknüpfungen (z. B. über das Bindegewebe und das Nervensystem), da alle Systeme des Körpers eine Einheit bilden. Auch psychische Faktoren, Lebensweise, Selbstheilungskräfte des Patienten sowie seine Umweltbeziehungen werden berücksichtigt.
Mit osteopathischen Handgriffen ist die Behandlung folgender Probleme möglich: Schmerzen und Bewegungsstörungen ?von Kopf bis Fuß? wie Kopf- und Rückenschmerzen, Karpaltunnelsyndrom, Tennisarm, Unfallfolgen, Narben, Tinnitus, Schwindel, Blasenschwäche, Potenzstörungen, Bandscheibenerkrankungen, Störungen von Verdauung, Atmung, Herz/Kreislauf u.a..
Bei Funktionsstörungen kann die Osteopathie die Therapie der ersten Wahl sein. Mit den Methoden der Osteopathie ist es in vielen - jedoch nicht in allen - Fällen möglich, auch chronische Krankheitszu-stände zu bessern oder gar zu beseitigen, die mit anderen Behandlungsverfahren nicht erfolgreich zugänglich sind. Weiterhin ist es häufig möglich, Medikamente, Spritzen, Heilmittel, Operationen, Krankenhausaufenthalte, Krankschreibungen u. a. zu vermeiden oder wenigstens deutlich zu reduzieren.
Die Anwendung der osteopathi-schen Untersuchungs- und Behandlungstechniken muss in eine allgemeine sorgfältige ärztliche Arbeit eingebettet sein. Anzahl und Dauer der Behandlung sind abhängig vom Krankheitsbild des Patienten. Aufwand und Kosten sind vom Einzelfall abhängig und selbst zu bezahlen. Die meisten privaten Krankenversicherungen erstatten die Kosten für osteopathische Behandlungen.






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