Promis in der Schule - Michael Kessler

Michael Kessler
Foto © A. Türck

1. Hatten Sie eine Lieblingslehrerin/einen Lieblingslehrer ?
Wenn ja, was hat diese/n ausgezeichnet ?
Frau Irene Haus war und ist meine Lieblingslehrerin. Als meine Deutschlehrerin leitete sie auch die Theater AG meiner Schule mit so viel Phantasie und Freude. Ihr verdanke ich meine ersten Schritte auf der Bühne, die mein Leben so nachhaltig geprägt haben. Vielen Dank!

2. Was waren Ihre Lieblingsfächer in der Schule ?
Biologie, Deutsch, Englisch, Kunst.

3. Welche Fächer mochten Sie gar nicht ?
Mathematik, Physik, Chemie.

4. Waren Sie im Kindergarten schon mal verliebt ?
Ja. In die Pfarrerstochter.

5. Was war Ihnen wichtiger: Hausaufgaben erledigen oder spielen mit den Freunden/Freundinnen?
Ich habe lieber gespielt, mir war aber immer bewusst: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.

6. Haben Sie in der Schule von anderen abgeschrieben, oder haben Sie eher abschreiben lassen ?
Ich war der klassische Abschreiber. Bei mir gab‘s nichts zu holen.

7. Sind Sie mal sitzen geblieben ? Wenn ja, in welcher Klasse und hat es Ihnen im Nachhinein geschadet ?
Nein, ich habe keine Ehrenrunde gedreht.

8. Waren Sie mal Klassensprecher oder Schulsprecher ?
Wenn ja, in welcher Klasse ? Hat Ihnen die Arbeit Spaß gemacht ?
Ich war über viele Jahre Klassensprecher und es machte mir viel Freude.

9. Haben Sie mal einen Verweis bekommen, bzw. mussten Sie mal zum Direktor ?
Wenn ja, was war der Grund ?
Ja. Einmal habe ich einen Lehrer in der Vertretungsstunde zur Weißglut gebracht.

10. Was war das schönste Erlebnis in Ihrer Kindheit ?
Die wunderbare Zeit in der Theater-AG.

11. Was war das schlimmste Erlebnis in Ihrer Kindheit ?
Der Tod meiner Großeltern.

12. Welchen Beruf/welche Berufe wollten Sie als Kind ursprünglich erlernen ?
Pilot.

13. Was würden Sie aus Ihrer heutigen Lebenserfahrung den Schülern als Rat mit auf den Weg geben wollen?
Man bekommt im Leben nichts geschenkt und die Sprüche meiner Eltern haben sich alle bewahrheitet: „In der Schule lernt man fürs Leben“, „Ohne Fleiß kein Preis“, „Ehrlich währt am längsten“, „Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied“. Also: auch wenn die Schule schwierig ist und oft nervt-strengt Euch an, seid neugierig, habt Phantasie, seid kreativ und fordert Euch immer wieder neu heraus!

14. Eigene Anmerkungen von Herrn Kessler
Die Schule sollte aus uns nicht nur gute Schüler, sondern auch gute Menschen machen.

Sie möchten noch mehr von Michael Kessler erfahren ?
Hier geht es zu seiner  Homepage.

Betreuende Agentur: HPR Künstler & Medien GmbH

HPR Künstler & Medien GmbH
Marzellenstr. 43 a (Eingang Innenhof)
50668 Köln
Telefon: 0221 - 788 722 - 15
Telefax: 0221 - 788 722 - 14 
 www.hpr.de

Lebenslauf von Michael Kessler

Michael Kessler (* 24. Juni 1967 in Wiesbaden) ist ein deutscher Schauspieler, Comedian und Autor.

Er ging in Wiesbaden zur Schule und machte 1986 am Gymnasium am Mosbacher Berg sein Abitur. Bereits zur Schulzeit wirkte er in der Theater-AG mit und spielte am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Nach seiner Ausbildung von 1988 bis 1992 an der Westfälischen Schauspielschule Bochum hatte Michael Kessler Engagements an folgenden Theatern: Schauspielhaus Bochum, Schauspiel Frankfurt, Nationaltheater Mannheim und Schauspielhaus Zürich. Seit 2005 steht er zusammen mit Christoph Maria Herbst, Bastian Pastewka und Jürgen Tonkel im Stück Männerhort auf der Bühne des Theaters am Kurfürstendamm in Berlin. Mit diesem Stück war er von Januar bis Februar 2008 auf Tournee durch ganz Deutschland.

Seit 1991 spielt er in zahlreichen Kinoproduktionen mit, unter anderem in Schtonk!, Manta, Manta, Kleine Haie und Nordkurve. 2006 spielte er die Rolle des Dünnen Geisterjägers in Hui-Buh, das Schlossgespenst. 2007 war er in Neues vom Wixxer zu sehen und ferner im Schweizer Kinofilm Tell.

Seit 1992 arbeitet er für das Fernsehen, unter anderem in Siebenbirken, Schwarz greift ein, Das Schicksal der Woche, Hotel Mama 1-3, Sonntags geöffnet, Der letzte Kurier, Sophie, Callboy, Kommissare Südwest, St. Angela, Ein Fall für Zwei, Großstadtrevier, Tatort, Der kleine Mönch, SK Kölsch, Das Leben der Philosophen und SOKO Köln. Im Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) fährt Kessler die Berliner Nacht Taxe. Die ersten sechs Folgen liefen von Oktober 2006 bis Februar 2007 und zwölf neue Folgen von September bis Dezember 2007. Im April 2008 startete die dritte Staffel mit sechs neuen Folgen. Im Herbst 2008 laufen weitere acht neue Folgen und zwei Specials.

Von 1999 bis 2000 war Michael Kessler Mitglied bei Switch. Hier wurde er bekannt mit seinen Parodien von Peter Kloeppel, Adolf Hitler und anderen. Von 2001 bis 2002 gehörte er zum Team der Wochenshow. Hier parodierte er Alfred Biolek, Joschka Fischer und Günther Jauch. Es folgten Rollen bei Alles Atze, Axel!, Urmel aus dem Eis, Ladyland, Deutschland ist schön - Die Allstar Comedy, Das Büro, Liebesleben, Nicht von dieser Welt, Freispruch, Comedy dell'Arte, Bewegte Männer, Gott sei dank … dass Sie da sind! und Pastewka. Seit der ersten Folge im Jahre 2004 gehört er zum festen Ensemble der Schillerstraße. Außerdem sieht man ihn bei Genial daneben und in der ProSieben Märchenstunde in Rotkäppchen, Froschkönig und in Aschenputtel. Seit März 2007 ist er bei ProSieben mit Switch Reloaded, das 2008 bereits in die dritte Staffel geht, wieder in vielen altbekannten und neuen Parodien (z. B. Peter Kloeppel, Florian Silbereisen, Adolf Hitler als Stromberg, Günther Jauch, Horst Lichter zu sehen. Kessler dreht im Herbst 2008 seine erste eigene Comedy mit dem Titel Kesslers Kosmos für SAT.1.

Seit 1999 schreibt Michael Kessler für Fernsehen, Film und Bühne. 2002 wurde sein Musical für Kinder und Erwachsene Fürchtenich am Staatstheater Mainz uraufgeführt. Für Switch Reloaded schreibt er zahlreiche Sketche, darunter auch alle RTL aktuell Nummern. Für den Thomas Sessler Verlag in Wien hat er die beiden Stücke Boeing Boeing (von Marc Camoletti) und Testosteron (von Andrzej Saramonowicz) bearbeitet. Boeing Boeing feiert seine erfolgreiche Uraufführung im Juni 2008 im Theater am Kurfürstendamm in Berlin. Kesslers erstes Buch Berliner Nacht-Taxe, in dem er von den nächtlichen Abenteuern rund um die rbb-Reihe berichtet, ist im April 2008 im Berlin Verlag erschienen.


Quelle:
Seite „Michael Kessler“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 5. Dezember 2008, 13:11 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 19. Januar 2009, 21:14 UTC)

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