Promis in der Schule - Dirk Borchardt
1. Hatten Sie eine Lieblingslehrerin/einen Lieblingslehrer ?
Wenn ja, was hat diese/n ausgezeichnet ?
Oh ja. Ich hatte einen Lieblingslehrer namens Damaschke in der Grundschule.In der Oberschule eine Lieblingslehrerin.Frau Geyer hieß sie.Beide besaßen eine ruhige und natürliche Autorität, und was vielleicht noch wichtiger ist: Humor und Herz. Überlebenswichtig an einer Kreuzberger Schule. Beide waren meine Klassenlehrer.Deutsch und Geschichte waren Ihre Fächer.
Aber es gab noch zwei andere Lehrertypen, die mir vor allem sehr viel beigebracht haben.Herr Butz und Herr Maaß.
Sie waren etwas strenger und verlangten mehr Disziplin.
Bei ihnen habe ich „lernen“ gelernt.Eine sehr wichtige Fähigkeit für fast alles im Leben.Sie unterrichteten Naturwissenschaften, also Physik und Chemie.
2. Was waren Ihre Lieblingsfächer in der Schule ?
Meine Lieblingsfächer waren in der Reihenfolge;
Geschichte, Deutsch und Physik in der Grundschule.
In der Oberschule dann Geschichte,Biologie,Kunst und Deutsch.
3. Welche Fächer mochten Sie gar nicht ?
Französisch und Mathematik.
Was mich heute ein wenig ärgert.
Französich ist eine wunderschöne Sprache und Mathematik hilft einen in vielen abstrackten Denkvorgängen, wie zum Beispiel in Fotografischen Bildaufteilungen und Brennweitenbestimmungen bei Filmarbeiten. Ich benötige heute mehr Zeit als andere um solche Probleme zu lösen.
4. Waren Sie im Kindergarten schon mal verliebt ?
Ja war ich.Und sehr lang in das gleiche Mädchen.Sie hieß Michaela H. Mit Ihr war ich sehr lange auch in der Grundschule immer wieder ein „Paar“.
Bis zum Wechsel an die Oberschule waren wir meistens zusammen und sehr befreundet.Ein tolles Mädchen.Ich erinnere mich sehr gern an sie.
5. Was war Ihnen wichtiger: Hausaufgaben erledigen oder spielen mit den Freunden/Freundinnen?
Kam auf die Hausaufgaben an.
Normalerweise eher spielen, aber ich war auch immer sehr wissenshungrig und wenn das Thema interessant und nicht trocken war, bin ich schon mal länger als nötig am Schreibtisch geblieben und hab gelernt, weil es mich einfach interessierte.
6. Haben Sie in der Schule von anderen abgeschrieben, oder haben Sie eher abschreiben lassen ?
Kam auf die Fächer an.
In einigen Fächern war ich sehr gut.
In anderen war dann auch mal eine 5 dabei.
Ich glaub abschreiben und abschreiben lassen, hielt sich die Waage.
Ich war auch nicht immer der sicherste Kandidat, von dem andere abschreiben wollten.
7. Sind Sie mal sitzen geblieben ? Wenn ja, in welcher Klasse und hat es Ihnen im Nachhinein geschadet ?
Ich bin in der 11.Klasse mal sitzen geblieben.
Ich hab dann am Ende vom zweiten Durchgang Klasse 11die Schule verlassen.
Nein, geschadet hats mir nicht.
Die Elfte ist ja freiwillig und soll eigentlich abiturvorbereitend sein.
Ich hab meine Zeit auch wirklich nicht immer in der Schule verbracht und die Freiwilligkeit sehr ausgedehnt.
Ich wußte vermutlich nicht was ich wollte.
8. Waren Sie mal Klassensprecher oder Schulsprecher ?
Wenn ja, in welcher Klasse ? Hat Ihnen die Arbeit Spaß gemacht ?
Ich glaub in der 9. oder 10. war ich ich mal Klassensprecher.
Mir war das aber zu anstrengend.Ich hab das nicht als angenehm in Erinnerung und hab glaub ich auch aufgegeben.
9. Haben Sie mal einen Verweis bekommen, bzw. mussten Sie mal zum Direktor ?
Wenn ja, was war der Grund ?
Oh ja. Einige. Tadel hieß das bei uns.
In der Grundschule wegen Knallteufelwerfen auf den Kopf vom Schulrat, der zu Besuch war.In der Oberschule wegen Prügelei auf dem Schulhof.
10. Was war das schönste Erlebnis in Ihrer Kindheit ?
Ich hatte schon so viele schöne Erlebnisse das würde eine eigene lange Liste werden.
Meine Eltern sind mit meiner Schwester und mir sehr viel verreist.
Das waren sehr schöne Zeiten mit sehr vielen schönen Begegnungen und Erlebnissen.Unterwegs sein ist für mich als Lebensgefühl heute noch sehr wichtig.Ich glaub die schönsten Erlebnisse hatte ich am Meer.
11. Was war das schlimmste Erlebnis in Ihrer Kindheit ?
Ich bin in Berlin Kreuzberg aufgewachsen und zur Schule gegangen, da hab ich das eine oder andere Mal Demütigungen und Prügel erfahren müssen.Das prägt einen für das ganze weitere Leben.Aber das schlimmste war:
Auf dem Schulhof in der Grundschule hab ich ein Käsebrot ins Gesicht geschmiert bekommen.Drei haben mich festgehalten, einer hat geschmiert. Und das sehr ausgiebig.Das war sehr erniedrigend.
Das werde ich nie vergessen.
Ich war damals in der 3. oder 4. Klasse.
12. Welchen Beruf/welche Berufe wollten Sie als Kind ursprünglich erlernen ?
Ich glaube ich wollte zur Feuerwehr oder zur Polizei.
Aber eigentlich wäre ich am liebsten Ritter geworden.
13. Was würden Sie aus Ihrer heutigen Lebenserfahrung den Schülern als Rat mit auf den Weg geben wollen?
Lachen hilft meistens mehr, als man glaubt.
Weinen hilft meistens noch mehr, als man glaubt und ist nicht peinlich.
Freunde und Menschen, die man liebt sind wichtiger als Geld.
Länger als 8 Stunden Playstation oder Computerspielen die Woche ist ungesund. (voll spießig ich weiß –Ich zocke übrigens auch heute noch mit fast 40 mit Freunden an der Playse)
Macht Sport Leute
..........und seid mutig
14. Eigene Anmerkungen von Herrn Borchardt
Auch wenns unglaublich klingt: Ich hatte meistens Spaß in der Schule.
Und noch ein ein Tipp von mir:
Wer viel lernt und weiß, darf meistens auch mehr Regeln brechen und Mist bauen.................!
War bei mir jedenfalls so.
Betreuende Agentur: Agentur HÜBCHEN
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Lebenslauf von Dirk Borchardt
Dirk Borchardt (* 1969 in Berlin) ist ein deutscher Schauspieler.
Nach dem Schauspielstudium an der Schule für Darstellende Künste, Berlin arbeitete er zunächst an verschiedenen Theatern.
1999 hatte er seinen ersten Kinoerfolg an der Seite von Hilmar Thate in Andreas Kleinerts Wege in die Nacht.
Seither stand er für viele namhafte Regisseure sowohl für Kino- als auch Fernsehproduktionen vor der Kamera, u. a. für Dominik Graf, Carl Schenkel, Veit Helmer, Oliver Hirschbiegel, Hannes Stöhr, Urs Egger und Aelrun Goette. Als Stuntkoordinator und Kampfchoreograph stand er u. a. in Produktionen wie Hundsköpfe von Karsten Laske und Kombat Sechzehn von Mirko Borscht auch hinter der Kamera.
Er ist Mitglied des Kampfchoreographen-Teams Nervous Service.
Quelle:
Artikel Dirk Borchardt. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 21. Oktober 2007, 16:02 UTC. URL:
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