Promis in der Schule - Steffen Reiche

1. Hatten Sie eine Lieblingslehrerin/einen Lieblingslehrer ?
Wenn ja, was hat diese/n ausgezeichnet ?
Meine Deutschlehrerin. Später am Gymnasium mein Deutschlehrer. Sie haben sich über Erfolge von Schülern gefreut, waren kultiviert und liebevoll freundlich.
2. Was waren Ihre Lieblingsfächer in der Schule ?
Deutsch, Chemie, Englisch, Zeichnen
3. Welche Fächer mochten Sie gar nicht ?
Staatsbürgerkunde, Russisch
4. Waren Sie im Kindergarten schon mal verliebt ?
-
5. Was war Ihnen wichtiger: Hausaufgaben erledigen oder spielen mit den Freunden/Freundinnen?
Erst spielen, dann Hausaufgaben. Alles zu seiner Zeit.
6. Haben Sie in der Schule von anderen abgeschrieben, oder haben Sie eher abschreiben lassen ?
Ich habe abschreiben lassen. Aber lieber Nachhilfeunterricht gegeben.
7. Sind Sie mal sitzen geblieben ? Wenn ja, in welcher Klasse und hat es Ihnen im Nachhinein geschadet ?
Dazu hatte ich keine Lust. Lieber schnell fertig werden.
8. Waren Sie mal Klassensprecher oder Schulsprecher ?
Wenn ja, in welcher Klasse ? Hat Ihnen die Arbeit Spaß gemacht ?
Ja. Mehrfach. Gruppenratsvorsitzender, später FDJ-Sekretär. Aber wie ich meine Arbeit verstand, gefiel der Schulleitung gar nicht.
9. Haben Sie mal einen Verweis bekommen, bzw. mussten Sie mal zum Direktor ?
Wenn ja, was war der Grund ?
Ja. Mehrfach. Wir hatten eine Lesung von Borcherts "Draußen vor der Tür".
Dann habe ich den Grenzdienst bei der Armee verweigert.
10. Was war das schönste Erlebnis in Ihrer Kindheit ?
Meine Geburtstagsfeiern mit Freunden.
11. Was war das schlimmste Erlebnis in Ihrer Kindheit ?
Angst vor dem Tod. Ein Freund von mir wurde überfahren.
12. Welchen Beruf/welche Berufe wollten Sie als Kind ursprünglich erlernen ?
Erst Arzt, dann Lehrer. Dann Regisseur für Filme oder am Theater.
13. Was würden Sie aus Ihrer heutigen Lebenserfahrung den Schülern als Rat mit auf den Weg geben wollen?
3 Dinge lernen: Lebenslangs lernen, lebenslangs Sport treiben, lebenslangs Glauben und Vertrauen.
14. Eigene Anmerkungen von Herrn Reiche
Ich war oft gern in der Schule und war aber auch froh als sie zu Ende war.
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Lebenslauf von Steffen Reiche
Steffen Reiche (* 27.6.1960 in Potsdam) ist ein deutscher Politiker (SPD).
Er war von 1994 bis 1999 Minister für Wissenschaft, Forschung und Kultur und von 1999 bis 2004 Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.
Nach dem Abitur 1979 begann Steffen Reiche ein Studium der evangelischen Theologie am Sprachenkonvikt Berlin, welches er 1982/1983 unterbrach um eine Lehre als Tischler zu machen. 1986 schloss er sein Theologiestudium ab und war von 1988 bis 1990 Pfarrer in Christinendorf.
Reiche gehörte am 7. Oktober 1989 zu den Mitbegründern der Sozialdemokratischen Partei der DDR (SDP) und wurde sogleich Mitglied des Vorstandes.
Nach der Vereinigung der SPD der DDR mit der SPD war er bis zu seinem Ausscheiden im Juli 2000 SPD-Landesvorsitzender von Brandenburg.
Von März 1990 bis zum Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland am 3.10.1990 war er Mitglied der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR.
Von Oktober 1990 bis zur Niederlegung seines Mandates am 20. Oktober 2005 gehörte Reiche dem Landtag von Brandenburg an.
Seit 2005 ist Reiche Mitglied des Deutschen Bundestages und gehört hier seit Dezember 2005 dem Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion an. Er ist außerdem Vorsitzender der Deutsch-Kaukasischen Parlamentariergruppe. Er ist ebenfalls Mitglied des Parlamentarischen Beirats der Stiftung für das sorbische Volk.
Steffen Reiche ist als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Cottbus - Spree-Neiße in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte er hier 37,6 % der Erststimmen.
Nach der Landtagswahl 1994 wurde Reiche am 11.10.1994 als Minister für Wissenschaft, Forschung und Kultur in die von Ministerpräsident Manfred Stolpe geführte Landesregierung von Brandenburg berufen. Nach der Landtagswahl 1999 übernahm er am 29.09.1999 die Leitung des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport. In diesem Amt gehörte er auch der ab Juni 2002 von Matthias Platzeck geleiteten Regierung an. Nach der Landtagswahl 2004 schied er am 19.09.2004 aus dem Kabinett aus.
Quelle:
Artikel Steffen Reiche. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 15. September 2007, 09:24 UTC. URL:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Steffen_Reiche&oldid=36726741 (Abgerufen: 9. Januar 2008, 19:47 UTC)




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