Promis in der Schule - Wolfgang Bosbach

1. Hatten Sie eine Lieblingslehrerin/einen Lieblingslehrer ?
Wenn ja, was hat diese/n ausgezeichnet ?
Ja! Sowohl einen Lieblingslehrer als auch eine Lieblingslehrerin! Der Lieblingslehrer hieß August Fischer, war Direktor der Realschule Bergisch Gladbach und unterrichtete dort die Fächer Deutsch und Französisch. Er war ein großartiger Pädagoge, er hatte ein riesiges Herz für seine ihm anvertrauten Schülerinnen und Schüler und bei ihm machte lernen nicht nur Arbeit, sondern auch Spaß. Meine Lieblingslehrerin war Lilo Weber, sie war unserer Sportlehrerin ? und bildhübsch. Von dem Tag an, als sie uns Jungs trainierte, waren wir mindestens doppelt so schnell wie vorher ?
2. Was waren Ihre Lieblingsfächer in der Schule ?
Eindeutig Deutsch, Sport und Mathematik. Eine kuriose Kombination, aber so war es.
3. Welche Fächer mochten Sie gar nicht ?
Physik und Chemie - umso erstaunter bin ich, dass sich meine Kinder für diese Fächer sehr interessieren.
4. Waren Sie im Kindergarten schon mal verliebt ?
Dazu hatte ich nie eine Chance ? denn ich habe keinen Kindergarten besucht.
5. Was war Ihnen wichtiger: Hausaufgaben erledigen oder spielen mit den Freunden/Freundinnen?
Pädagogisch nicht wertvoll aber wahr: Spielen!
6. Haben Sie in der Schule von anderen abgeschrieben, oder haben Sie eher abschreiben lassen ?
Vermutlich verjährt, aber vorsorglich verweigere ich jede Auskunft.
7. Sind Sie mal sitzen geblieben ? Wenn ja, in welcher Klasse und hat es Ihnen im Nachhinein geschadet ?
Ja, aber nur in der Tanzschule, denn das war nie ein Sport für mich.
8. Waren Sie mal Klassensprecher oder Schulsprecher ?
Wenn ja, in welcher Klasse ? Hat Ihnen die Arbeit Spaß gemacht ?
Nein.
9. Haben Sie mal einen Verweis bekommen, bzw. mussten Sie mal zum Direktor ?
Wenn ja, was war der Grund ?
?Einen? Verweis ist gut ?
10. Was war das schönste Erlebnis in Ihrer Kindheit ?
Ganz ohne Frage - mein erster Fußball aus Leder! Ein prägendes Kindheitserlebnis, zumal es meinen Eltern damals sicherlich nicht leicht gefallen ist, mir ein derart teures Geschenk zu machen.
11. Was war das schlimmste Erlebnis in Ihrer Kindheit ?
Hausarrest - und die brillanten Zeugnisse meiner Schwester Hannelore. Soweit erinnerlich, hatte meine Schwester in fast jedem Schuljahr einen Notendurchschnitt von um die 1, sodass ich mit jedem Zeugnis sofort nach Hause musste. Denn wenn meine Schwester erst einmal angekommen war, interessierte sich für meine Noten niemand mehr.
12. Welchen Beruf/welche Berufe wollten Sie als Kind ursprünglich erlernen ?
Natürlich Fußballer! Ich habe dann allerdings Dank begrenzter motorischer Fähigkeiten schnell gemerkt, dass ich damit nun wirklich keine Familie ernähren kann. Mich selber auch nicht.
13. Was würden Sie aus Ihrer heutigen Lebenserfahrung den Schülern als Rat mit auf den Weg geben wollen?
Lernen, lernen, lernen und nach der Schule ? weiter lernen! Wir sind ein rohstoffarmes Land. Wer nicht viel im Boden hat, der muss viel in der Birne haben! Wachstum und Wohlstand werden in Zukunft noch mehr auf unserem Wissen und auf unserem Können basieren als in der Vergangenheit. Das gilt nicht nur für die Volkswirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland, sondern auch für die Lebensumstände eines jeden einzelnen.
14. Eigene Anmerkungen von Herrn Bosbach
Rückblickend bedauere ich vor allen Dingen, dass ich nie gelernt habe, ein Musikinstrument perfekt zu spielen und dass ich neben der Fremdsprache Englisch (die in einigen Jahren keine Fremdsprache mehr sein wird ?) nie gelernt habe, eine zweite Fremdsprache in Wort und Schrift zu beherrschen.
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Lebenslauf von Wolfgang Bosbach
Wolfgang Bosbach (* 11. Juni 1952 in Bergisch Gladbach) ist ein deutscher Politiker (CDU).
Nach der Mittleren Reife 1968 machte Bosbach zunächst eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann bei der Konsumgenossenschaft Köln eG / COOP West AG und war anschließend von 1972 bis 1974 Leiter eines Supermarktes. Er besuchte dann die Rheinische-Akademie in Köln, die er 1977 mit dem Abschluss als staatlich geprüfter Betriebswirt verließ. Anschließend holte er auf dem Zweiten Bildungsweg das Abitur nach, welches er schließlich 1980 bestand. Danach absolvierte Bosbach ein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Köln, das er 1988 mit dem ersten und 1991 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen beendete. Seitdem ist er als Rechtsanwalt zugelassen.
Wolfgang Bosbach ist seit 1987 verheiratet und hat drei Töchter.
Er ist seit 1972 Mitglied der CDU. Von April 2003 bis 2005 war Bosbach stellvertretender Landesvorsitzender der CDU in Nordrhein-Westfalen.
Von 1975 bis 1979 gehörte Bosbach dem Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises und von 1979 bis 1999 dem Rat seiner Heimatstadt Bergisch Gladbach an.
Seit 1994 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier ist er seit Februar 2000 Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und damit innerhalb der Fraktion zuständig für die Bereiche Recht, Petition, Innen, Sport, Vertriebene und Flüchtlinge, Kunst, Kultur und Medien.
Wolfgang Bosbach war 1994 und 1998 als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Rheinisch-Bergischer Kreis I und 2002 und 2005 für den Wahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte er hier 49,3 % der Erststimmen.
Quelle:
Seite ?Wolfgang Bosbach?. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 6. Oktober 2008, 13:25 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 13. Januar 2009, 13:56 UTC)




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